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        <name>Marketing Club Potsdam</name>
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    <updated>2026-04-18T19:08:43+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Neues Logo der Stadt Potsdam</title>
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                                            Von der Bockwurst zum Bierkrug – die Beliebigkeit hat ein neues Logo
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                  Von der Bockwurst zum Bierkrug – die Beliebigkeit hat ein neues Logo  
  &amp;nbsp;  
 Um es mit den Worten von Wolfgang Joop zu sagen: 
 &amp;nbsp; 
 Es gibt auf dieser Welt nur ein Venedig! Es gibt auf dieser Welt nur ein Florenz! Und es gibt in dieser Einzigartigkeit auf dieser Welt auch nur ein Potsdam! 
 &amp;nbsp; 
 Von der eben zitierten Einzigartigkeit Potsdams findet sich in dem jetzt präsentierten neuen Stadtlogo rein gar nichts wieder. 
 Es ist anspruchslos, beliebig, austauschbar, irgendwie nur gewollt und – wenn es nicht in roter Farbe gehalten wäre – „blutleer“. 
 &amp;nbsp; 
 Ein roter Adler mit gestutztem Flügel – welch Symbolik – soll es nun richten. Adler sind hochherrschaftliche Tiere, erhaben schweben sie über den Dingen, sie sind die „Könige der Lüfte“. Von dieser Erhabenheit, die der Einzigartigkeit Potsdams entsprechen würde, ist nichts mehr geblieben. 
 Lässt man den Schriftzug „Potsdam“ weg, könnte dieses Stadtlogo von jeder Stadt oder Gemeinde bzw. jedem Landkreis übernommen werden, sofern sie sich in der Reichweite des Brandenburger Adlers befinden. Daran ändert auch nichts das ansatzweise stilisierte „P“ des linken Flügels des abgebildeten Adlers, welcher jetzt eher als Henkel des abgebildeten Bierkrugs herhalten muss. 
 &amp;nbsp; 
 Der Marketing Club Potsdam kann dem jetzt vorliegenden Entwurf eines neuen Logos für die Landeshauptstadt Potsdam nichts abgewinnen. Das Logo ist ein „no go“. 
 &amp;nbsp; 
 Der Farbwechsel hin zu Rot könnte vielleicht noch nachvollziehbar sein. Es sind die Potsdam Farben aus dem klassischen Stadtwappen rot/gelb. Rot allein als offizielle bzw. öffentliche Farbe gilt allerdings auch und vor allem als Warnfarbe z.B. im Straßenverkehr. Und Potsdam will doch wohl niemanden vor Potsdam warnen – es sei denn, die Stadtverwaltung will es gegenüber Bürgern und Besuchern so verstanden wissen. Das würde dann allerdings quasi genau „ins Bild passen“. 
 &amp;nbsp; 
 Unabhängig von der Farbe sehen wir im Logo mehrere Probleme: Dieses Logo will viel, schafft es aber nicht. „Eine eierlegende Wollmilchsau”, in die Zukunft gewandt und vermeintlich das Alte mitnehmend. 
 &amp;nbsp; 
 Ein Logo ist Heimat. Ein Logo ist Bekenntnis – ein Selbstbild: Wer man sein wird oder wer man ist. Es symbolisiert keinen Übergang, wie es die Typografie hier bemüht. Es kann aus einzelnen Elementen Tradition mit Moderne kombinieren. Aber keine „Zwitterschrift” nutzen. Dies schafft Irritation für jeden Betrachter, gesehen wird zuallererst ein Fehler.... 
 Es ist nicht Aufgabe eines Logos, einen Übergang zu begleiten und sichtbar zu machen. Es ist Aufgabe eines Logos zu sagen, wer wir in Zukunft sein werden. Ein Logo ist immer ein klares Bekenntnis. 
 &amp;nbsp; 
 Dass die Sanssouci-Silhouette aus dem Logo entfernt wurde, ist für das touristische Marketing der Stadt Potsdam ein herber Verlust. Unsere Alleinstellung – unsere Einzigartigkeit - wurde aufgehoben, um vermeintlich Vielfalt zu erhalten. 
 Doch: der Adler als Wappentier ist nun so vielfältig wie die Amtstuben im Land. Zudem ist das Icon des Adlers zu komplex. Warum so viel Fuß, warum schräg? Welche Symbolik spielen wir hier aus? Wird es verkleinert, läuft es zusammen und ist aus der Ferne oder im Display schwer zu erkennen. Wenn modern, dann muss das Design ein klares Statement setzen: modern heißt reduziert. Was mit „Sanssouci“ als Grafik uneingeschränkt gut umsetzbar war und ist. 
 &amp;nbsp; 
 Aus unserer Sicht war ein neues Design wichtig und wurde beauftragt, um eine vielfältig nutzbare Stadtmarke zu bekommen und diese vom offiziellen Stadtwappen einer Stadtverwaltung zu trennen. 
 &amp;nbsp; 
 Die eine Marke für die moderne Vielfalt und die Historie von Potsdam, die Einzigartigkeit halt, derentwegen z.B. Millionen Besucher jedes Jahr in diese Stadt kommen. Und die andere, d.h. das Stadtwappen für die Aufgaben der Verwaltung für die Bürgerbelange. 
 &amp;nbsp; 
 Nun haben wir ein Ergebnis, welches den gleichen Spagat wie unser Sanssouci-Logo nehmen muss, von der Kultur bis zum Knöllchen. Und ein Logo, welches uns von anderen Städten nicht unterscheidet. Das Ergebnis ist aus Marketingsicht mehr als unbefriedigend und sollte, nein muss an der entscheidenden Stelle, am Logo, unbedingt nachgearbeitet, um nicht zu sagen neu aufgesetzt werden. 
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                            <updated>2024-09-19T15:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kann Potsdam Wirtschaft</title>
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                                            Der POTSDAMER sprach mit dem alten und neuen Vorsitzenden, Götz Friederich, über die wirtschaftlichen Herausforderungen der Stadt – nicht nur vor dem Corona-Hintergrund.
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                  Der Potsdamer im Gespräch mit dem alten und neuen Vorsitzenden des Wirtschaftsrats, Götz Friederich  
 &amp;nbsp; 
 Der Wirtschaftsrat setzt sich aus Potsdamer Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Kammern, Verbänden und wissenschaftlichen Institutionen zusammen. Seit seiner Gründung 2015 greift er regelmäßig wirtschaftspolitische Fragestellungen auf, diskutiert sie kritisch und zugleich sachlich kompetent und gibt mit seinen Empfehlungen richtungsweisende Orientierung. Er bezieht zu wichtigen Themen Position, fördert die öffentliche Meinungsbildung und stößt damit wichtige Entwicklungen der Landeshauptstadt Potsdam an. Digitalisierung, Gewerbepolitik oder städtische Verkehrsinfrastruktur sind nur einige der Themenfelder, denen sich der Wirtschaftsrat intensiv widmet. 
 &amp;nbsp; 
  Der POTSDAMER sprach mit dem alten und neuen Vorsitzenden, Götz Friederich, über die wirtschaftlichen Herausforderungen der Stadt – nicht nur vor dem Corona-Hintergrund.  
  Wegen des Corona-bedingten Rückgangs an Steuereinnahmen ist die Stadtkasse leerer als sonst, auf der anderen Seite benötigen Unternehmen wegen Corona deutlich mehr Unterstützung. Was rät der Wirtschaftsrat der Stadt aktuell?  
 Friederich: Aktuell rät der Wirtschaftsrat der Stadt, nicht über die ohnehin bereits bestehenden Regelungen in das Kaufverhalten im Einzelhandel einzugreifen. Die Notwendigkeit, beim Besuch des Einzelhandels einen tagesaktuellen negativen Coronatest vorzeigen zu müssen, war weder für den Einzelhandel noch für die Kunden gewinnbringend. Weil Tankstellen, Bäcker und Supermärkte auch ohne Test besucht werden durften, hat das Verwaltungsgericht diese Regelung – auch wegen formaler Fehler – zu Recht gekippt. 
  In den vergangenen Jahren hat sich der Wirtschaftsrat unter anderem sehr stark für die Digitalisierung ausgesprochen und entsprechende Maßnahmen gefordert. Was hat die Stadt hier für die Wirtschaft erreicht? Wo besteht noch Nachholbedarf?  
 Friederich: Der Wirtschaftsrat fordert eine aktivere Digitalisierung in vielen Bereichen – das allerdings schon lange vor Corona. Am 25.04.2017 war das Thema des 2. Schinkelhallen-Talks „Potsdam digital!“. Damals wurde ähnlich dem Wirtschaftsrat ein Digitalisierungsrat gegründet. Leider ist diese Idee im Sande verlaufen. Die Digitalisierung der Verwaltung muss daher pro aktiver vorangetrieben werden. Dass die Verwaltung hier noch großen Nachholbedarf hat, hat sich nicht nur Ende 2019 gezeigt, als ein Computer-Virus die Verwaltung lahm legte. Dieser Vorfall zeigte, wie anfällig, unvorbereitet und ungeschützt die Verwaltung auf diesem Gebiet war und wohl auch noch ist. 
 Durch Corona ist es noch einmal deutlich geworden, wie unterentwickelt die Verwaltung im Bereich der digitalen Prozesse und Infrastrukturen ist. Trotz oder gerade wegen Corona muss die Verwaltung daher verstärkt in digitale Strukturen investieren. Ich denke, die Bewerbung Potsdams als Modelstadt „Smart City“ ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Mit den Modellprojekten „Smart Cities“ fördert das BMI gemeinsam mit der KfW einen strategischen Umgang mit den Möglichkeiten und Herausforderungen für die Stadtentwicklung durch Digitalisierung. Nötig wäre dieser Schritt aber auch in vielen anderen Bereichen. Das digitale Angebot der Verwaltung insgesamt hinkt dem anderer Städte weit hinterher. In Darmstadt gibt es zum Beispiel Ampelsysteme, die untereinander kommunizieren, um den Verkehrsfluss zu optimieren. So kann auch ein selbstlenkender Verkehr funktionieren. Dadurch ist Darmstadt zur staufreiesten Stadt in Deutschland geworden. Ideen gibt es viele, man muss sie nur übernehmen. 
 Um zu verstehen, warum sich Potsdam so weinig von anderen Städten abguckt, müssen wir uns eine Grundsatzfrage stellen: Existiert im Herzen der Verwaltung eine DNA, die nach Innovationen und Verbesserungen sucht? Es reicht nicht nur, Geräte anzuschaffen und ein paar Meter Glasfaserkabel zu verlegen. Wir müssen die Menschen mitnehmen, wenigstens alte Prozesse digital abbilden zu wollen. Digitalisierung darf nicht als Strafarbeit, sondern als Chance für Erleichterung wahrgenommen werden. Hier wünsche ich mir noch ein bisschen mehr Entwicklung in den Köpfen der Verantwortlichen. 
 [Mehr Infos zu dem Förderprojekt „Smart Cities“ erfahren Sie hier https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2020/12/smart-cities.html, Anm. d. Red.] 
  Der Wirtschaftsrat ist mit seinen Mitgliedern in Sachen Wirtschaftskompetenz hochgradig besetzt, das wird von allen Seiten bestätigt. Dennoch wünschen sich viele, dass das Gremium noch intensiver in politische und verwaltende Entscheidungen und Prozesse einbezogen wird. Wie sehen Sie das?  
 Friederich: Die Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachbereich ist sehr gut. Die Kommunikationswege sind sehr kurz, weil der Leiter der Wirtschaftsförderung, Stefan Frerichs, kraft seines Amtes Mitglied des Wirtschaftsrats ist. Dennoch könnte der Wirtschaftsrat – so unpolitisch er auch sein muss – politische Entscheidungen mit seiner Expertise stärker begleiten. Hier sind allerdings auch die stadtpolitischen Gremien gefragt, diese Expertise abzuholen. 
  Als alter und neuer Vorsitzender des Wirtschaftsrates fordern Sie „eine Willkommenskultur für Unternehmen“, gleich ob Ansiedelung, Bestandserweiterung oder Neugründung. Hat sich in den letzten Jahren an dieser Forderung etwas geändert?  
 Da ist sicherlich noch viel Luft nach oben. Wenn Unternehmer und Unternehmerinnen vor unserer Tür stehen, müssen wir diese öffnen und fragen, was wir für sie tun dürfen. Diese Mentalität gilt es in der Verwaltung zu etablieren. Hierzu müssen auch die entsprechenden Fachbereiche miteinander interagieren, um die komplexen unternehmerischen Anforderungen besser erfüllen zu können. Diese Mentalität hat sich leider noch nicht ganz in der DNA der Verwaltung gefestigt. Aber auch in der Stadtpolitik gibt es immer wieder Energien zu beobachten, die sich gegen Investoren aussprechen bzw. Investitionen zu verhindern versuchen. Deshalb wünsche ich mir auf der politischen Ebene ein deutlicheres Verständnis dafür, dass wir Unternehmen brauchen, um gute Arbeitsplätze anzubieten und ein gutes soziales Klima zu entwickeln. Mit dem Mehr an Einnahmen von Gewerbesteuern können dann auch wieder Angebote der Kultur und des Sports weitergehend gefördert werden. 
 Als Vorsitzender des Wirtschaftsrates bin ich überparteilich unterwegs und tausche mich regelmäßig mit der HWK, IHK u.a. aus. Dabei wird immer wieder deutlich, wie überverwaltet wir sind. Unternehmer müssen oft eine regelrechte Odyssee zwischen zuständigen Ämtern hinter sich bringen, um so arbeiten zu können, wie sie es möchten. Wir brauchen vor allem für Unternehmen weniger Bürokratie und eine effizientere Verwaltung. 
 Eine Infrastruktur für kleine und mittelständische Unternehmen ist noch nicht ausreichend vorhanden. Ich bin froh, dass wir mittlerweile einen Beigeordneten haben, der sich auch um das Thema Wirtschaft kümmert. Das ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Stadt das Thema ernst nimmt. Herr Rubelt muss sich unter anderem um eine stringente Gewerbeflächenentwicklung kümmern. Dabei geht es u.a. um die Frage, wie und wo wir gut erschlossene Ansiedlungsstandorte in Potsdam schaffen möchten. Das heißt aber auch, dass wir uns über die Wirtschaftsverkehre und die der Mitarbeitenden, Zulieferer und Kunden Gedanken machen müssen. 
 Will Potsdam als Stadt für Unternehmen attraktiv sein, muss sie auch andere Fragen beantworten: Wie geht sie mit den Pendlern um? Wie wird der ÖPNV ausgebaut? Wie werden Verkehrsströme gelenkt? Wo finden die Mitarbeitenden Wohnraum, Kitas und Schulen für ihre Kinder. Die Frage nach der Wirtschaftsförderung ist also eine sehr komplexe, die interdisziplinär gedacht, entwickelt und gesteuert werden muss. 
  Das Thema Wirtschaft ist ja kein rein kommunalpolitisches, sondern auch eines, das die Landesregierung in erheblicher Weise mitverantwortet. Ist Ihnen das Landesministerium im Bereich der Wirtschaftsförderung aktiv und kreativ genug?  
 Die Wirtschafsförderung des Landesministeriums ist gut aufgestellt, und das Ministerium für Infrastruktur hat wichtige Digitalisierungskonzepte auf den Weg gebracht. Das Entscheidende für die wirtschaftliche Entwicklung der Region ist meines Erachtens, dass sich Potsdam noch mehr mit anderen Städten, Gemeinden und Kommunen austauschen muss. Wir haben alle die gleichen Probleme: Wohnungsmangel, Verkehrsinfrastruktur, fehlende Investoren. Aus diesem Grund müssen wir diese auch gemeinsamer lösen als bisher. Hier ist Kommunikation gefragt. Als Wirtschaftsrat sehen wir daher die Notwendigkeit den Wirtschaftsraum nicht auf die Landeshauptstadt zu begrenzen, sondern weiter zu denken und die umliegenden Regionen einzubeziehen. Hier könnte man institutionalisierter gemeinsame Entwicklungen anstoßen und kooperativer umsetzen. Bis hin zur Vermarktung einer gemeinsamen Wirtschaftsregion, ähnlich dem Kooperationsprojekt „Mehr Zukunft“, bei dem Potsdam und Potsdam-Mittelmark die Region als „Life Science-Standort“ präsentieren. Wenn man Wirtschaft branchenübergreifender und komplexer denkt und anlegt, wird das Thema Wirtschaft auch nachhaltig ein erfolgreiches für Potsdam sein. 
 &amp;nbsp; 
 [Mehr Infos zu dem Projekt „Mehr Zukunft“ erfahren Sie hier: https://mehr-zukunft.info/, Anm. d. Red.] 
 &amp;nbsp; 
 Das Gespräch führte Steve Schulz 
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                            <updated>2021-04-10T02:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Erfolgreich bestätigt und verstärkt</title>
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                                            Alles ist in diesem Jahr irgendwie anders. Vor allem dann, wenn es darum geht, etwas gemeinsam zu machen, zu organisieren oder sich einfach nur auszutauschen.
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                 Alles ist in diesem Jahr irgendwie anders. Vor allem dann, wenn es darum geht, etwas gemeinsam zu machen, zu organisieren oder sich einfach nur auszutauschen. Das soziale Leben ist nur noch latent vorhanden, und auch im beruflichen Umfeld sind persönliche Begegnungen schon seit vielen Monaten fast ausgeschlossen. Da, wo Abstand und Maske nicht mehr helfen oder ausreichenden Schutz versprechen, kommen digitale Instrumente zum Einsatz, um für die notwendige Kommunikation und die Weiterleitung von Informationen zu sorgen. 
 Vor allem das Vereinswesen ist davon betroffen, dessen Natur es ist, gemeinsam mit anderen Menschen Zeit zu verbringen und mit Spaß und Freude konstruktiv Projekte und Veranstaltungen erfolgreich zu realisieren. Dass alle Mitgliedsaktivitäten im Vereinsleben auf Null gefahren wurden, heißt aber nicht gleichzeitig, dass die Vereine inaktiv sind, ganz im Gegenteil. Hinter den Kulissen herrscht großes Treiben, denn die Organisation vorhandener Strukturen und Prozesse muss weiterhin gewähreistet und aufrechterhalten bleiben. Auch hier wirkt Corona als eine Art Digitalisierungsbeschleuniger, was den Einsatz von Kommunikationssystemen im Onlinebereich betrifft. So werden Vorstandstreffen in die digitale Welt verlegt und auch Mitgliederversammlungen in eben dieser abgehalten. Sogar Vorstandswahlen können so mittels eines Hybridmodells rechtskräftig durchgeführt werden. 
 Diesen Weg musste auch der weiter an Mitgliedern wachsende Marketing Club Potsdam (MCP) bei seinen Vorstands- und Beiratswahlen gehen – mit Erfolg und mit einem eindeutigen Ergebnis. 
 Da war es auch nicht weiter verwunderlich, dass der gesamte fünfköpfige Vorstand für die Arbeit belohnt und vollständig wiedergewählt wurde. Ebenso erhielt der Beirat des Marketing Club ein deutliches Votum seiner Mitglieder. Dabei standen auch zwei Neulinge zur Wahl, die das Wirkungsfeld des Marketing Clubs erweitern und ein aus beruflichen Gründen ausgeschiedenes Beiratsmitglied, Markus Alpers, ersetzen sollen. 
 „Mit Markus Alpers, der als wertvolle Schnittstelle zwischen unserem Potsdamer Marketing Club und dem Bundesverband fungiert hat, scheidet leider ein sehr engagiertes Mitglied aus unserem Beirat aus, das diesen um einen aktiven und vor allem fachkundigen Posten erweitert hatte. Dennoch werden unsere festen Verbindungen weiterhin Bestand haben und wir den engen Kontakt und Austausch pflegen. Aber leider ist es manchmal so, dass sich die komplexen und zeitintensiven Anforderungen im Berufsleben mit dem ebenso zeitintensiven Ehrenamt nicht immer vereinbaren lassen. Wir danken Markus für seine tolle Arbeit in einem vor allem auf menschlicher Ebene hervorragend zusammenarbeitenden Team und wünschen ihm beruflich weiterhin viel Erfolg“, so der Präsident des Marketing Club Potsdam, Götz Friederich. 
 Neu dabei sind nun die erfolgreiche Unternehmerin Ginette Rhauda, zukünftig zuständig für die Betreuung der MCP-Partnerschaften und der Journalist Steve Schulz, der das Ressort Presse erweiterte und die freigewordene Verantwortung als DMV-Botschafter übernimmt. 
 Der MCP ist ein Zusammenschluss von Unternehmern und Unternehmerinnen mit marketingspezifischem Fokus auf eine marktgerechte Unternehmensführung und darüber hinaus auf weitergehende unternehmerische Ziele. In den regelmäßigen Fachveranstaltungen werden aktuelle Marketingthemen aufgegriffen, erörtert und Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten sowie die Netzwerkarbeit weit über die Hauptstadt- und Landesgrenzen hinaus gefördert. In unterschiedlichen Formaten wie Podiumsdiskussionen, Fachvorträgen oder durch „Marketing-vor-Ort“ Veranstaltungen, bei denen auch Mitglieder-Unternehmen vorgestellt werden, bietet der MCP Marketingwissen und fördert die Qualifikation und das Fachwissen der Mitglieder, wobei der Unterhaltungswert nie zu kurz kommt. Dabei lautet der Leitspruch des MCP „Marketing ist nicht alles, aber ohne Marketing ist alles nichts“. 
 Mitglieder des Vorstandes und ihre Aufgaben sind: 
 Götz Th. Friederich, Präsident Thomas Knappworst, Schatzmeister Andrea M. Ney, Marketing / Öffentlichkeitsarbeit&amp;nbsp;  Uwe Stamnitz, Programm / Event Maja C. Schulze, Social Media 
 Mitglieder des Beirates und ihre Aufgaben sind: 
 Anne-Kathrin Dähne, Weiterbildung Waltraud Bauer, Events Marian Menzel, JuMP &amp;amp; Internet Claudia Westerheide, Events Ginette Rhauda, Betreuung von MC-Partnerschaften  Steve Schulz, Presse und PR / DMV Botschafter 
 &amp;nbsp; 
 Weitere Informationen zum Marketing Club Potsdam finden Sie auf www.marketingclub-potsdam.de 
 Kontakt für Rückfragen: 
 &amp;nbsp; 
 Götz Th. Friederich, Präsident: (praesident@marketingclub-potsdam.de ) 
 Steve Schulz, Presse: (presse@marketingclub-potsdam.de) 
 Tel.: 033201 14 90 80 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-12-13T13:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Innovationsmotor Krise</title>
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                                            Warum Corona erfinderisch macht Wie sehr sich die Corona-Pandemie auf unser gesellschaftliches Leben auswirkt, ist momentan schon eine große Herausforderung. „Was es jedoch mit unserer Wirtschaft macht, ist zurzeit noch nicht einmal im Ansatz zu ermessen“, sagt Götz Friederich...
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                  Warum Corona erfinderisch macht  
 Wie sehr sich die Corona-Pandemie auf unser gesellschaftliches Leben auswirkt, ist momentan schon eine große Herausforderung. „Was es jedoch mit unserer Wirtschaft macht, ist zurzeit noch nicht einmal im Ansatz zu ermessen“, sagt Götz Friederich, Präsident des Marketing Club Potsdam und hauptberuflich Wirtschaftsjurist und Steuerfachanwalt. 
 Der MCP ist dafür bekannt, mit seinen Mitgliedern und Veranstaltungen Unternehmen unterschiedlichster Branchen innovative Impulse zu geben. Darüber hinaus steht der MCP für Inspiration, neue Geschäftsideen und kreative Prozesse, die der Optimierung und Weiterentwicklung von Unternehmen dienen. 
  Alles auf Null  
 Bis auf wenige Branchen ist der totale Stillstand eingekehrt. Standby statt Run. Umsätze sind innerhalb weniger Tage auf Null eingebrochen. Mitarbeiter mussten zum Teil entlassen werden, die die Glück hatten, sind auf Kurzarbeit. „Auch die nächsten Wochen und wahrscheinlich Monate verheißen keine Besserung“, befürchtet Friederich. 
 Kommunen, Länder, der Bund und die EU haben Hilfspakete in Billionenhöhe geschnürt, die auf möglichst unbürokratischem Wege bei den Unternehmen ankommen sollen. Doch reicht das aus, um möglichst schnell wieder auf die Beine zu kommen? „Sicherlich nicht“, meint Friederich. „Die derzeitige Krise zeigt uns deutlich, wie anfällig und vor allem unvorbereitet wir alle sind. Nicht nur die Politik steht vor Aufgaben, die sie sich noch nicht einmal hat ausmalen können. Auch die Unternehmen müssen sich zu einem großen Teil umorientieren. Disruption ist heute mehr denn je in aller Munde. Alte Strukturen niederreißen, neue Handlungsfelder identifizieren, neue Prozesse implementieren, für viele Branchen das Gebot der Stunde.“ 
  Mit Ideen zurück zum Erfolg  
 Will sich ein Unternehmen umorientieren, braucht es Ideen. Im besten Fall kann es bestehendes Know-how nutzen und somit Mitarbeiter in die neue Ausrichtung integrieren. 
 Doch die meisten Unternehmen können sich nicht neu erfinden, und den ausgeübten Beruf schon gar nicht. Viele Handwerker, Gastronomen, medizinische Berufe, Dienstleister, Einzelhändler und viele andere stehen vor dem Aus. 
 „Den Status quo zu sichern, kann nicht der Blick in die Zukunft sein“, zitiert Friederich Charles Handy, einen der renommiertesten Wirtschaftsphilosophen unserer Zeit. In jedem Unternehmen gibt es eine stete Entwicklung. Die Erweiterung der Produktpalette, die Integration neuer Positionen und Mitarbeiter, die Einführung einer neuen Software, die Definition von Arbeitsprozessen, das Werben um neue Zielgruppen, die Erarbeitung und Kommunikation des eigenen Leitbildes... Täglich steht das Unternehmen vor Herausforderungen. Nie ist ein Stillstand möglich, weil die Entwicklungen der Produkte, die Kundenanforderungen und damit die Märkte selbst in Bewegung sind. „Diese Bewegung müssen die Unternehmen nutzen“, so Friederich. „Veränderungen bedeuten auch große Chancen für Menschen und Unternehmen zugleich. Man muss sie nur rechtszeitig entdecken und sich daran anpassen. Konventionelle Denkmuster müssen durch kreative und vielleicht sogar fantasievolle Zukunftsvisionen ausgetauscht werden“, plädiert Friederich an die Unternehmen. 
 Viele Firmen können nur überleben, wenn sie dem Wandel folgen und einen radikalen Kurswechsel, einen Reboot, einleiten. Friederich geht es jedoch nicht darum, dass die Unternehmen in der Region ein völlig neues Unternehmen aufbauen, sondern darum, auf bestehendem Know-how aufzubauen. 
 „Viele Unternehmen in unserer Region sind Jahrzehnte alt, sie sind historisch gewachsen, sie können und sollen nicht völlig umdenken und etwas anderes machen. Es reicht aus, wenn man etwas Neues denkt, einen neuen Weg einschlägt“, rät Friederich und nennt einige Beispiele: 
 „Wenn ein Metallschneideunternehmen in der Corona-Krise die Zeichen der Zeit erkennt und stattdessen auf das Schneiden von Plexiglas für Spritz-, Nies- und Spuckschutz setzt, ist das ein Beispiel dafür, wie man bestehendes Know-how nutzen kann, um eine starke Nachfrage zu bedienen. 
 Wenn Fitness-Studios Trainingsvideos auf ihre Website stellen, um ihren Mitgliedern zu zeigen, was man auch zuhause alles an Übungen machen kann, um sich fit zu halten, ist das eine Möglichkeit, die Kündigungswelle einzudämmen und die Mitglieder an sich zu binden. 
 Wenn Alkoholproduzenten die Produktion einstellen, um Desinfektionsmittel zu produzieren, ist das nicht nur eine sehr gute Imagekampagne, sondern auch eine notwendige und soziale Aufgabe, der sich das Unternehmen verpflichtet fühlt. 
 Wenn Lieferdienste statt Pizza andere Lebensmittel zu Menschen bringen, die nicht mehr alleine einkaufen gehen können, ist das eine gute Idee, bestehende Mittel für einen neuen und aktuell stark nachgefragten Zweck einzusetzen – von dem sozialen Aspekt ganz zu schweigen.“&amp;nbsp; 
  Mut für neue Wege  
 Je älter das Unternehmen und die Unternehmer(innen) sind, desto geringer ist in der Regel die Bereitschaft, bestehende Strukturen infrage zu stellen und neue Wege zu gehen. Aus diesem Grund kann es durchaus erfolgversprechend sein, auch mal jüngere Menschen in Entscheidungen einzubinden und auf deren Ideen zu hören. Einfach übernehmen sollte man die neuen Ideen aber nicht, ohne sie vorerst überdacht zu haben, denn auch wenn man älter ist und sich vielleicht nicht so gern von Bestehendem löst, der Vorteil der Erfahrung ist doch nicht zu unterschätzen, weiß Friederich aus der Praxis. 
  Kooperation als Chance  
 Eine gute Idee zu haben reicht nicht immer aus. Oft bleibt es bei der Idee, weil man keinen Weg sieht, diese Idee wegen der plötzlich aufgetretenen Nachfrage möglichst schnell umsetzen zu können. Gerade in Zeiten wie dieser ist es wichtig, gute Ideen sofort zu realisieren. Weil aber die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, eine gute Idee alleine umsetzen zu können, muss man sich nach Partnern umsehen. Hier sind andere Unternehmen gefragt, die entweder als Dienstleister, als Zulieferer oder als Partner im wirtschaftlichen Sinne auftreten können. 
 Um jedoch erst einmal auf gute Ideen zu kommen, gibt es einen bewährten Weg: die Integration eigener Mitarbeiter. „Der Einsatz von Know-how aus den eigenen Reihen hat sich schon häufig als sehr erfolgreich herausgestellt, weil diese nicht nur den Markt gut kennen, sondern vor allem die Kapazitäten des eigenen Unternehmens sehr gut einschätzen können. Aus dieser Kombination sind schon viele Ideen entstanden, aus denen sich ganze Branchen entwickelt haben“, so Friederich. 
 Die Integration von Mitarbeiter-Know-how in neue Wege ist laut Friederich eines der Kernthemen des innerbetrieblichen Innovationsmanagements. Auch ist die Weitergabe von Know-how, der sogenannte Wissenstransfer eine für Unternehmen notwendige Form der Sicherung von sich stetig anreichernden Know-hows. 
 Friederich plädiert also für einen kreativen Umgang mit den eigenen Ressourcen und dem Know-how der Mitarbeiter. Bliebt zu hoffen, dass es viele Unternehmen geben wird, die dem Rat Friederichs folgen, denn die Zeiten werden sicherlich nicht einfacher für die Unternehmen in Brandenburg. 
 Wer mehr über den Marketing Club Potsdam erfahren möchte, kann dies auf www.marketingclub-potsdam.de tun.    
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                            <updated>2020-04-15T01:00:00+02:00</updated>
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